SPD Hagsfeld

Karlsruher Bundestagskandidat Parsa Marvi eröffnet Wahlkampagne: „Ich kämpfe ums Direktmandat"

Pressemitteilungen

Mit einer gezielten Social-Media-Strategie, zwei Kernthemen und mehr als tausend geplanten Haustür-Aktionen in allen Karlsruher Stadtteilen tritt der Karlsruher SPD-Politiker Parsa Marvi zur Bundestagswahl am 26. September an. Dabei geht es ihm um das Direktmandat in der Fächerstadt

Karlsruhe, 7. Juni 2021 | Knapp vier Monate vor der Bundestagswahl 2021 hat der Kandidat der Karlsruher SPD, Parsa Marvi, seine Wahlkampagne vorgestellt, die unter dem Motto „Zukunft von hier” steht. Damit will der 39-jährige Familienvater die große Bedeutung unterstreichen, die mit der anstehenden Bundestagswahl verbunden ist, denn er hofft auf einen grundlegenden Richtungswechsel in der Bundespolitik. „Wir haben die Chance, mit einer neuen Konstellation Bewegung in den politischen Prozess zu bringen”, betont der Sozialdemokrat und verweist auf die Option einer Regierung ohne CDU-Beteiligung. „Ob Klimawandel, explodierende Mieten, Digitalisierung oder vor allem die zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft – wir können es uns schlicht nicht leisten, bei den drängendsten Zukunftsaufgaben weiter mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Ich will alles dafür tun, Sicherheit und Wohlstand für die nächsten Generationen zu erhalten. Deshalb steht der Begriff ‘Zukunft’ im Mittelpunkt meiner Wahlkampagne”, so Marvi weiter.

Mehr Europa durchsetzen

Eine der größten Herausforderungen sieht der SPD-Politiker im Umbau der Europäischen Union (EU). Denn viele Themen - wie etwa der Klimawandel - seien für einzelne Staaten kaum mehr alleine zu bewältigen. Daher hat er die Forderung nach einer handlungsfähigeren EU zu einem seiner Kernthemen gemacht und untermauert diese mit konkreten Vorschlägen. So plädiert er für eine innereuropäische Allianz von Staaten, die zu einer deutlich vertieften Zusammenarbeit bereit sind. „Wir müssen mehr Europa durchsetzen; aber nicht mit Druck, sondern mit einem konkreten Modell, das Vertrauen schafft und Vorbild für einen neuen Entwicklungsschritt in der EU sein kann”, ist sich Marvi sicher.

Industrie im 21. Jahrhundert

Ein weiterer Schwerpunkt  der Wahlkampagne des Diplom-Betriebswirts (BA) und IT-Experten ist die Erneuerung der Industrielandschaft in Deutschland. Dabei steht für ihn der Umbau der Automobilindustrie zugunsten neuer Antriebstechnologien, aber auch Innovationstechnologien im Maschinenbau wie IoT (Internet of Things) oder neue ressourceneffiziente Produkte und Anlagen im Zentrum. Ebenso plädiert Marvi für eine ambitionierte Förderung künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung mit klaren ethischen Leitlinien und die Stärkung der Medizintechnikindustrie durch einen stabilen wirtschafts- und gesundheitspolitischen Rahmen. Grundsätzlich fordert der Sozialdemokrat eine flächendeckende leistungsfähige Digital-Infrastruktur, maximale industrielle IT-Sicherheit sowie die Förderung klimaschonender Industrieprodukte und Fertigungsprozesse. „Die Industrie des 21. Jahrhunderts muss innovativ, digital, dezentral, klimafreundlich und krisenfest sein sowie gute Arbeitsbedingungen schaffen; dafür setze ich mich ein”, betont Marvi.

Für mehr Karlsruhe in Berlin

Zwar sei das Fahrwasser für die SPD derzeit eher schwierig, jedoch gebe es in Karlsruhe eine realistische Chance auf das Direktmandat, erklärt Marvi, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD im Karlsruher Gemeinderat ist. Schließlich sei er bei der vergangenen Bundestagswahl 2017 nur knapp auf dem zweiten Platz gelandet. Zudem hätten sich - durch sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik - viele Menschen von der Ernsthaftigkeit seines Anliegens überzeugen können, Karlsruher Interessen stärker in Berlin zu vertreten: „Karlsruhe findet derzeit in Berlin einfach zu wenig statt. Das muss sich dringend ändern. Deshalb kämpfe ich um das Direktmandat.

Zukunftsmacher*innen Gespräche

Das zentrale Format der Wahlkampagne stellt die digitale Gesprächsreihe „Zukunftsmacher*innen-Gespräche” dar, die live über Instagram zu sehen und anschließend auf YouTube abrufbar sein werden. Dabei trifft Parsa Marvi profilierte Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung, um über die wichtigsten gesellschaftlichen Zukunftsthemen zu sprechen. Den Anfang macht der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am 10. Juni auf Instagram. Weitere Gäste sind Valentina Kerst, Staatssekretärin für Digitalisierung in Thüringen, Anne Bressem, Pressesprecherin bei der Bundeswehr,  und Niels Annen, Staatsminister im Auswärtigen Amt.

Außerdem wollen die Sozialdemokraten wie schon in den vergangenen Wahlkämpfen auf Tür-zu-Tür-Aktionen im ganzen Stadtgebiet setzen. Dies sei nicht zuletzt wegen der Pandemie zwar mit einigem Aufwand verbunden, jedoch habe es in der Vergangenheit größtenteils positives Feedback gegeben. „Was die Leute schätzen ist, dass wir nicht kommen, um zu missionieren, sondern in erster Linie, um einen echten Dialog zu führen. Dadurch waren die meisten Gespräche eine echte Bereicherung”, so Marvi abschließend.

 

Homepage SPD Karlsruhe

 

WebsoziInfo-News

16.06.2021 12:54 OLAF SCHOLZ BEI „FARBE BEKENNEN“-„JETZT DIE WEICHEN RICHTIG STELLEN“
Vizekanzler Olaf Scholz hat in der ARD klar gemacht, warum wir gemeinsam eine bessere Zukunft für uns alle gestalten können – und warum die Union dringend auf die Oppositionsbank gehört. Der SPD-Kanzlerkandidat wirft der Union vor, sich wichtigen Weichenstellungen für die Zukunft unseres Landes zu verweigern. Das Verhalten der Union „kostet uns Wohlstand und Arbeitsplätze“,

15.06.2021 12:51 Kultursommer ahoi, der Sonderfonds Kultur wird freigeschaltet
Ab heute sind die Registrierungen für Hilfen des von Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf den Weg gebrachten Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen möglich. Der Deutsche Bundestag hatte auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion dafür 2,5 Milliarden Euro bereitgestellt. „Es geht wieder los: Endlich können Kulturveranstalterinnen und -veranstalter die Events wieder planen und bleiben dank des Sonderfonds nicht auf den Kosten

14.06.2021 07:49 KEINE RENTE MIT 68!
Die SPD erteilt Gedankenspielen aus dem Bereich des Wirtschaftsministeriums für eine Rente mit 68 eine klare Absage. SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sieht darin den Versuch für eine versteckte Rentenkürzung. Und Sozialminister Hubertus Heil hat bereits ein besseres Konzept – ohne ein gedrücktes Rentenniveau und ohne ein höheres Renteneintrittsalter. Ein Beratergremium des Wirtschaftsministeriums hatte am Dienstag die

Ein Service von websozis.info